Kontinuität? "Wir haben ein anderes Modell gewählt"

Türkgücü München will in die 2. Liga, lieber früher als später. Die Realität im Herbst 2021 sieht aber anders aus: Der Verein dümpelt am Rande der Abstiegs-

zone herum, hat mit Peter Hyballa in dieser Saison den zweiten Trainer entlassen. Im PNP-Interview spricht Geschäftsführer Max Kothny (24) über die aktuelle Misere, seine Rolle als jüngster Geschäftsführer im deutschen Profifußball und den Einfluss von Präsident und Geld- geber Hasan Kivran.

Herr Kothny, vor zwei Wochen haben Sie nach nur acht Spielen Peter Hyballa entlassen. Einen Trainer, von dem bekannt ist, dass er einen laufintensiven Fußball spielen lässt. Hätte man ihm nicht mehr Zeit geben müssen?
Kothny: Der Spielstil von Peter Hyballa ist einer, der viel Vorbereitung braucht. Auch eine Saisonvorbereitung. Deshalb war der Zeitpunkt, an dem er gekommen ist, wahrscheinlich nicht der richtige. Trotzdem hat die Mannschaft ihr Laufpensum erhöht. Aber Fußball ist ein Ergebnissport. Und sechs Niederlagen aus acht Pflichtspielen sind nicht das, was wir als Verantwortliche uns gewünscht haben. Und dann muss man so eine Entscheidung auch korrigieren können.


Sie wollen einmalig die Ausgabe mit dem Bericht kaufen?
Hier geht es zu der gewünschten Ausgabe im Online-Kiosk.