Glücklich im Wartestand

Im Februar wurde Michael Köllner (49) als Trainer beim 1. FC Nürnberg entlassen. Heute empfindet er das als Glücksfall. Die Heimatzeitung hat sich mit dem ehemaligen DFB-Stützpunktleiter für Ostbayern getroffen, um mit ihm über seine Zukunft zu sprechen – und über seine besondere Beziehung zu Club-Verteidiger
Lukas Mühl.

Genießt seine Auszeit: Michael Köllner ist seit Februar ohne Trainer-Job. Er hat die Zeit genutzt, um sich zu reflektieren. Nun sei er bereit, wieder eine Aufgabe zu übernehmen, sagt er. −Foto: Jan Hübner/imago images
Genießt seine Auszeit: Michael Köllner ist seit Februar ohne Trainer-Job. Er hat die Zeit genutzt, um sich zu reflektieren. Nun sei er bereit, wieder eine Aufgabe zu übernehmen, sagt er. −Foto: Jan Hübner/imago images

Herr Köllner, Sie bauen sich gerade ein Team aus Co-, Torwart- und Athletiktrainer auf. In Zukunft sind sie also nur noch im Paket vermittelbar?
Michael Köllner: : Das nicht. Aber ich muss ja, wenn es so weit ist, auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Der Verein, der keine Co- oder Torwarttrainer hat, wird nicht sagen: Sie haben jetzt nochmal vier Wochen Zeit zu suchen. Einen Co-Trainer hast du ja eh immer fest in deinem Team. Athletiktrainer und Spielanalysten sind sehr wichtig geworden. Wenn du alles schon beieinander hast, kannst du je nach dem Bedürfnis des Vereins auf dein Personal zurückgreifen. Am Ende sprechen wir hier von einer Topvorbereitung auf die nächste Herausforderung.


Sie wollen einmalig die Ausgabe mit dem Bericht kaufen?
Hier geht es zu der gewünschten Ausgabe im Online-Kiosk.