Bischofskonferenz stellt Missbrauchs-Aufarbeitung neu auf

"Verstetigung, Neuordnung und Bündelung": Unabhängiger Expertenrat und bischöfliche Fachgruppe sollen sich der Sache annehmen

Fulda. Am Ende steht Stephan Ackermann für eine schmerzhafte Epoche: Zwölf Jahre verkörperte der Trierer Bischof das Amt mit dem sperrigen Titel "Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen des sexuellen Missbrauchs im kirchlichen Bereich und für Fragen des Kinder- und Jugendschutzes". Er stand damit für den Lernprozess, den die Kirche seit dem Bekanntwerden von Missbrauch am Berliner Canisius-Kolleg machen musste. Gestern gab Ackermann bei der Herbstvollversammlung das Amt offiziell ab. Ihm folgen der Aachener Bischof Helmut Dieser (60) und als dessen Stellvertreter der Freiburger...


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