Schröder zieht die Reißleine

Ehemaliger Kanzler quittiert Job bei Ölkonzern Rosneft – Konsequenz nach Dauerkritik an Tätigkeiten für russische Firmen

Berlin. Nach monatelangem Druck wegen seiner Tätigkeit für russische Energiekonzerne und seiner Nähe zu Kremlchef Wladimir Putin zieht sich Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) aus dem Aufsichtsrat des Ölkonzerns Rosneft zurück. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, gibt auch der Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2, Matthias Warnig, seinen Posten im Aufsichtsrat auf. Schröder war bislang Vorsitzender des Rosneft-Aufsichtsrats. Der russische Ölkonzern hob Schröders und Warnigs "strategische Vision" und ihren "bedeutenden Beitrag zum internati...


Sie wollen einmalig die Ausgabe mit dem Bericht kaufen?
Hier geht es zu der gewünschten Ausgabe im Online-Kiosk.