KommentarZum diplomatischen US-Boykott der Olympiade: Deutschland sollte folgen

Von Gernot Heller

Die US-Regierung hat einen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking beschlossen. Sie setzt damit ein deutliches Zeichen gegen Repressionen und andere Menschenrechtsverletzungen in der Volksrepublik. Der diplomatische Boykott ist angemessen und richtig. Denen, die davor warnen, den Sport immer weiter zu politisieren und damit seine völkerverbindende Wirkung zu schmälern, sei entgegengehalten, dass diese Politisierung schon längst, und nicht erst dieser Tage, eingetreten ist. China hat sich schließlich um die Olympischen Spiele nicht beworben, um seine Sportbegeisterung vor ...


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