Ziel war "möglichst volle Synagoge"

NRW-Innenausschuss zum mutmaßlichen Terroranschlag in Hagen

Düsseldorf. Der mutmaßlich vereitelte Terroranschlag in Hagen sollte nach Angaben der Landesregierung "eine möglichst volle Synagoge treffen". Deshalb sollte er "an einem hohen jüdischen Feiertag" verübt werden, berichtete NRW-Innenminister Herbert Reul gestern dem Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags. "Da das Jom-Kippur-Fest unmittelbar bevorstand, lag es nahe, von einem Anschlagsplan an diesem hohen jüdischen Feiertag auszugehen", sagte Reul (CDU). Ob der Anschlag tatsächlich an dem Tag stattfinden sollte, sei aber "noch nicht ganz sicher". Die Ermittler hatten weder Bombenbauteile noch ...


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