Ultrakonservative auf dem Vormarsch im Iran

Justizchef Raisi klarer Favorit der heutigen Präsidentschaftswahl

Teheran. Die Iraner stimmen heute über ihren neuen Präsidenten ab, doch von Wahlkampf kann nicht die Rede sein. Die meisten Versammlungen sind wegen der Pandemie verboten, selbst Plakate sind in der Hauptstadt Teheran kaum zu sehen. Und fast alle zeigen dasselbe Gesicht: Ebrahim Raisi, den ultrakonservativen Justizchef und klaren Favoriten. Sieben Kandidaten von mehr als 300 Bewerbern hatte der Wächterrat zugelassen – fünf Ultrakonservative und zwei Reformorientierte. Drei Kandidaten zogen sich nur wenige Tage vor der Wahl aus dem Rennen zurück. Zuerst gab der reformorientierte Ex-Vizep...


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