Das Ende des Elendslagers auf Lesbos

Nach heftiger Kritik an den Zuständen im Flüchtlingscamp Kara Tepe will es die griechische Regierung zeitnah schließen lassen

Athen. Mitte Februar war es wieder einmal so weit: Schnee- und Hagelstürme peitschten über die Insel Lesbos. Im Flüchtlingslager Kara Tepe, das am Rand der Inselhauptstadt Mytilini gleich am Meer liegt, rissen die Sturmböen Zeltplanen fort. Erst versank das Lager im Schnee, dann im Schlamm. Kara Tepe wurde erst im vergangenen September innerhalb weniger Tage als provisorischer Ersatz für das abgebrannte Flüchtlingscamp Moria errichtet. Nach massiven Beschwerden über die dortigen Zustände will die griechische Regierung das Lager nun aber schließen lassen. Moria bezeichneten viele der Bewohner a...


Sie wollen einmalig die Ausgabe mit dem Bericht kaufen?
Hier geht es zu der gewünschten Ausgabe im Online-Kiosk.