Prekäre Verhältnisse in Italien

Premier Conte gewinnt Vertrauensabstimmung, hat aber mit Minderheitsregierung nun neue Probleme

Rom. Es waren chaotische Szenen am späten Dienstagabend im italienischen Senat. Am Ende entschied Ministerpräsident Giuseppe Conte die Vertrauensabstimmung für sich. Eine Nacht lang konnte der 56-jährige Juraprofessor durchatmen, am Mittwoch ging die Krise weiter. Denn wenig deutet darauf hin, dass seine Links-Regierung nun in ruhigeren Verhältnissen vorankommt. Im Gegenteil. Im Senat, der kleineren Kammer, hatten Dienstagnacht 156 Senatoren für Conte gestimmt, 140 gegen ihn, 16 hatten sich enthalten. Nun halten diese 16 Senatoren, allesamt Angehörige der Partei Italia Viva (IV) von Ex-Premier...


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