InterviewMalte Gaier: "Die Spur der Verwüstung ist groß"

Malte Gaier, der Leiter
des Beiruter Büros
der Konrad-Adenauer- Stiftung, ruft nach
der Explosion im Hafen der Stadt zu rascher Hilfe auf: "Ganze Stadtviertel liegen in Schutt und Asche."

Herr Gaier, Sie sind in Beirut und haben die gewaltige Explosion miterlebt. Wie haben Sie die Katastrophe beobachtet?
Malte Gaier: Am Dienstagabend kurz nach 18 Uhr hat es eine Explosion und eine Erschütterung wie bei einem Erdbeben gegeben. Es gab einen roten Explosionspilz und riesige Rauchwolken über der Stadt. Erst später wurde klar, dass die Detonation vom Hafen kam. Es waren mindestens zwei Explosionen.


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