"Es geht darum, Frauen sichtbar zu machen"

Die Quotenregelung ist ein guter Kompromiss, sagt Silvia Breher. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU will aber noch mehr für Frauen erreichen.

Die CDU soll schrittweise eine verpflichtende Frauenquote von 50 Prozent bekommen. Wird die Partei jetzt deutlich weiblicher?
Silvia Breher: Ich hoffe sehr. Wir haben jetzt einen guten Kompromiss erreicht. Der ist ausgewogen und wird von einer breiten Mehrheit getragen. Jetzt sollten alle einmal kurz runterkühlen, sich die Pläne im Detail ansehen und ihre Abwehrhaltung ablegen. Es geht darum, Frauen sichtbar zu machen und nicht nur zu sagen, warum es nicht gehen soll. Ich setze auf eine breite Zustimmung in der Partei und auf dem Bundesparteitag. Aber die Quote steht nicht alleine. Wir müssen deutlich mehr tun, um dafür zu sorgen, dass wir weitaus mehr Frauen in eine moderne, offene und digitale CDU bekommen.


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