InterviewTobias Lindner: "Ankündigungen reichen nicht mehr aus"

Warnhinweise auf rechte Umtriebe und rechtsextremistische Vorfälle beim KSK
seien viel zu lange ausgeblendet worden, sagt Tobias Lindner, sicherheitspolitischer Sprecher der Grünen- Bundestagsfraktion.

Herr Lindner, Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer will das KSK der Bundeswehr wegen rechtsextremer Vorfälle teilweise auflösen und reformieren. Ein überfälliger Schritt?
Tobias Lindner: Die Probleme mit Rechtsextremismus in der Truppe haben sich über Jahre aufgebaut. Die jetzt angekündigten Maßnahmen sind wichtig, dürfen aber keine Eintagsfliege bleiben. Es ist richtig, dass das KSK in den kommenden Wochen unter Beweis stellen muss, dass für Extremismus in seinen Reihen kein Platz ist.


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