Spanien will "Hungerschlangen" bekämpfen

Ein Grundeinkommen soll die sozialen Verwerfungen der Corona-Krise in den Griff bekommen

Madrid. Der Corona-Krise folgt die soziale Katastrophe. Die Schlangen jener, die vor den Suppenküchen in Spanien anstehen, werden immer länger. "Hungerschlangen" nennen die Medien diese Reihen, in denen Hunderte Menschen auf Essenspakete warten. "Viele Familien befinden sich am Limit", beschreibt ein Caritas-Bericht die Lage. Nun will Spaniens Regierung mit der Einführung einer staatlichen "existenziellen Grundversorgung" die wachsende Armut bekämpfen. "Ich hätte nie gedacht, dass es in Spanien einmal solch riesige Schlangen geben würde, um etwas Essbares zu bekommen", sagt Pfarrer Ángel Garcí...


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