InterviewMigrationsforscher: "Wir brauchen ein neues Abkommen mit der Türkei"

Berlin. Zu der aktuellen Situation an der griechischen Grenze habe unter anderem die "strategische Blindheit" der Europäischen Union geführt, sagt Gerald Knaus, Migrationsforscher und Vorsitzender des Think Tanks "European Stability Initiative". Herr Knaus, die Türkei hat die Grenze zu Griechenland für Flüchtlinge geöffnet und fordert mehr Hilfen von der EU. Ein Erpressungsversuch oder ein Hilferuf von Staatspräsident Erdogan? Gerald Knaus: Es ist eine brutale Erinnerung daran, dass bei einem Abkommen immer beide Seiten Interessen haben. Die Türkei hatte vor vier Jahren angeboten, Flüchtlinge,...




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