Spanien bringt Sterbehilfe-Gesetz auf den Weg

Breite Mehrheit bei erster Abstimmung im Parlament – Endgültiges Votum bis zum Sommer geplant – Hilfe ist an mehrere Bedingungen geknüpft

Madrid. Für María José Carrasco und Ángel Hernández kommt der Gesetzesvorstoß für die Legalisierung der Sterbehilfe zu spät: Die 61-jährige Spanierin Carrasco litt seit Jahrzehnten an Multipler Sklerose, konnte sich nicht mehr bewegen und hatte Höllenschmerzen. Sie flehte ihren Ehemann Hernández an, ihr Leben mit einem Todestrunk zu beenden. Der 70 Jahre alte Rentner wusste, dass er dann eine Straftat begehen würde. Er erfüllte aber seiner Frau den letzten Wunsch und dokumentierte ihren Todeswillen per Videokamera. Nach diesem Akt der aktiven Sterbehilfe, der im Frühjahr 2019 in Madrid stattfa...




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