Trippelschritte aus dem Krisenmodus

EZB halbiert Anleihenkäufe – Zinswende nicht vor Herbst 2019 – "Krise hat sich verlagert"

Frankfurt. Europas Währungshüter steuern auf ein Ende ihrer Anti-Krisen-Politik zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) halbiert das Volumen ihrer monatlichen Anleihenkäufe ab Oktober auf 15 Milliarden Euro. Ein Ende des – vor allem in Deutschland – umstrittenen Programms zum Kauf von Staats- und Unternehmenspapieren peilt die Notenbank zum Jahresende 2018 an. Ein kleines Hintertürchen lassen sich die Währungshüter weiterhin offen: Voraussetzung sei, dass sich die Inflation weiterhin wie zuletzt entwickele. "Der EZB-Rat ist in jedem Fall bereit, alle seine Instrumente angemessen an...




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