Zwischen Pathos und Pragmatismus

EU sucht beim Gipfel in Tallinn nach Neuausrichtung – Merkel mit doppeltem Handicap gegenüber Macron

Tallinn. Das Titelbild des britischen Wirtschaftsmagazins "Economist" bringt es auf den Punkt: im hellen Lichtkegel am Mikrofon ein strahlender französischer Präsident Emmanuel Macron, dahinter im Schatten eine kleine, irgendwie bedröppelt dreinschauende Kanzlerin Angela Merkel. "Der Scheinwerfer rückt von Deutschland nach Frankreich", steht darunter. Ist das so? Beim EU-Sondergipfel in Tallinn, dem ersten internationalen Auftritt Merkels nach der Bundestagswahl, ist genau das die Frage. Ist die Kanzlerin durch ihr schlechtes Ergebnis geschwächt, durch die schwierige Regierungsbildung mit FDP ...


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