InterviewBayerns Antisemitismusbeauftrager zum documenta-Eklat: "Kunstfreiheit endet bei Judenfeindlichkeit"

Bayerns Antisemitismusbeauftrager Spaenle zum documenta-Eklat

Die Weltkunstausstellung zeigte ein klar judenfeindliches Werk. Ernst nach einer heillosen Eskalation wurde es abgebaut. Im Interview ordnet der Antisemitismusbeauftragte des Landes Bayerns den Fall ein. Herr Spaenle, die documenta fifteen stellt antisemitische Fratzen aus. Sie waren bis 2018 Kunstminister Bayerns. Wo endet die Freiheit der Kunst? Ludwig Spaenle: Kunstfreiheit ist von der Verfassung geschützt. Das hat hohe Bedeutung, denn wir haben auch andere Zeiten erlebt. Aber Freiheit endet dort, wo der gesetzliche Rahmen Grenzen setzt. Und bei Antisemitismus sind diese Grenzen überschritt...


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