Die Walküre im Malkurs

Hübsch, aber ermüdend: Künstler Hermann Nitsch umschüttet die Oper in Bayreuth mit Farbe

Einen Bayreuther "Ring" gibt es Corona-bedingt erst 2022 wieder. Die Auseinandersetzung damit schon jetzt. In Form von Auftragswerken, die den Ring spiegeln sollen. Im Zentrum: Die "Walküre", die es als einziger Teil der Tetralogie ins Festspielhaus geschafft hat. So weit, so lobenswert. Denn Neues wagen war noch nie falsch. Und zudem im Sinne des Schöpfers. Der huldigte bekanntlich dem Gesamtkunstwerk aus Musik, Szene und Darstellung. Und wäre über die aktuell nur konzertante "Walküre" wohl nicht so glücklich gewesen. Die Sänger sitzen, in dunkle Kutten gewandet, auf Stühlen an der Rampe und ...


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