Wo endet Provokation?

Regietheater im Theatermuseum – Spannendes Thema spröde umgesetzt

München. Für viele Theatergänger ist der Begriff "Regietheater" noch immer negativ besetzt, laufen doch die Assoziationen schnell in Richtung Selbstdarstellung eines Egomanen, der sich auf der Bühne rücksichtslos selbst verwirklicht. Und immer fallen dann die Namen von drei Regisseuren der 68er Jahre, den damals "Jungen Wilden" Peter Zadek, Peter Stein und Claus Peymann. Dass das Regietheater beileibe nicht deren Erfindung war, sondern bereits vor gut 100 Jahren mit Leopold Jessners skandalträchtigem "Wilhelm Tell" ohne Alpenszenerie seine Entwicklung begann, versucht nun eine Ausstellung im M...


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