Der große weiße Krieg

Schönheit und Tod vereint die Stefano-Torrione-Schau zur Alpen-Frontlinie

Passau. Es ist dermaßen absurd, auf den ersten Blick schon; schier zum Lachen wäre es, ginge es nicht um 180000 Menschen, die hier sterben mussten zwischen 1915 und 1918. Wozu eine Kanone auf einen unbewohnten Berggipfel schleppen? Warum Leitern in die Steilwand hängen, um Menschen zu erschießen, die halb tot sind? Wozu Krieg führen auf 3000, 4000 Metern Höhe, wo die blanke Natur lebensfeindlich genug ist? Von drei Toten starb hier oben statistisch gesehen nur einer im Kampf, zwei Drittel erlagen Unfällen, Lawinen, Blitzschlägen, Erfrierungen, Krankheiten. Es ist ein Szenario des Irrsinn, das ...




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