"Wir setzen auf den Pumpspeicher Riedl"

Das Verfahren zum Bau des Pump- speicherkraftwerks Riedl (Lkr. Passau) ist fast beendet. Michael Amerer und Karl Heinz Gruber, die Geschäftsführer der Verbund Hydro Power GmbH, erklären im Inter- view die Bedeutung des Projekts.

Die Planungen für das Pumpspeicherwerk Riedl laufen seit 2009. Das Planfeststellungsverfahren wurde im September 2012 – also vor exakt 10 Jahren – eröffnet. Wann rechnen Sie mit dem Baubeginn?
Michael Amerer: Vorweg möchte ich betonen: Wir haben ein sehr gutes Verhältnis mit der Region. Wir pflegen intensive Kontakte zu den Menschen, den Bürgermeistern und Landräten sowie zur Regierung. Wir verstehen uns mit über 100 Jahren Erfahrung im Wasserkraftwerksbau und -betrieb als Partner der Region. Und Partner gehen ordentlich miteinander um.
Karl Heinz Gruber: Die Idee des Pumpspeichers Riedl besteht ja seit Errichtung des Donaukraftwerks Jochenstein, also seit über 70 Jahren. Weil der Standort mit dem vorhandenen Donaukraftwerk und einem Gelände, das 300 Meter Höhendifferenz ermöglicht, ideal für so eine Anlage ist. In den 80er-/90er Jahren wurden die Planungen zwischenzeitlich ruhend gestellt, weil die Rahmenbedingungen nicht gepasst haben. Bedeutung und Bedarf haben durch die Energiewende langfristig enorm zugenommen.


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