"Laufzeitverlängerung nicht ausschließen"

Drohende Engpässe in der Stromversorgung und Preissteigerungen für die Chemiebetriebe der Region mit ihren rund 20 000 Arbeitsplätzen: Die Bayerischen Chemieverbände haben mit einem Positionspapier an die Staatsregierung deutlich auf die Risiken für die Standorte hingewiesen. Dr. Günter von Au, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Chemieverbände, erklärt, warum.

Drohende Engpässe in der Stromversorgung und Preissteigerungen für die Chemiebetriebe der Region mit ihren rund 20 000 Arbeitsplätzen: Die Bayerischen Chemieverbände haben mit einem Positionspapier an die Staatsregierung deutlich auf die Risiken für die Standorte hingewiesen. Dr. Günter von Au, Vorstandsvorsitzender der Bayerischen Chemieverbände, erklärt, warum.

Herr Dr. von Au: Warum ist die chemische Industrie so sehr in Sorge wegen der Stromversorgung – in Qualität, Quantität und bei den Preisen in Bayern? Dr. Günter von Au: Es geht hier um die Zukunft unserer Gesellschaft im ganzen Land. Wie wollen wir leben? Und vor allem auch: Wovon wollen wir leben? Das sind zentrale Fragen. Wir sollten nicht vergessen, dass eine starke Wirtschaft die Basis unseres Wohlstandes ist. Und diese Stärke gründet sich in Deutschland vor allem auf eine starke Industrieproduktion. Die Industriequote in Deutschland liegt bei rund 23 Prozent, in Bayern sogar noch h...




Sie wollen einmalig die Ausgabe mit dem Bericht kaufen?
Hier geht es zu der gewünschten Ausgabe im Online-Kiosk.