Für eine bessere Welt nach Corona

Friedenspreisträger Amartya Sen als Vorbild

Nach Einschätzung des diesjährigen Friedenspreisträgers Amartya Sen könnte die beispiellose Dimension der Corona-Pandemie zu einer "Erweiterung des Denkens" führen. "Wir sollten unser Leben in einem größeren Zusammenhang sehen", sagte der 86 Jahre alte indische Wirtschaftsphilosoph am Donnerstagabend in einer digitalen Pressekonferenz der Frankfurter Buchmesse. Die Pandemie zwinge dazu, sich zu überlegen: "Nicht, was ist gut für mich, sondern für den anderen", sagte Sen. Denn es sei eine neue Situation, dass man bei der Begegnung mit jedem anderen Menschen nun daran denke, "dass er ein Virus i...


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