Herz und Heimat und trotzdem eine Pleite

Mario Eicks Musiktheater-Revue "Paris – Schneitzlreith" verschenkt beim Leonberger Sommerfestival ihr Potenzial und bleibt lieber grell und seicht

Eine sinnfreie Geschichte, eine derb-deftige, plakativ überzeichnete Inszenierung und dazu fetzige Musik – fertig ist ein Musiktheaterabend, der das Publikum zum Mitwippen und – mit einem rockigen Schlusssong – zum begeisterten Mitklatschen animiert. Nach diesem Rezept ist auch die Musik-Posse "Paris – Schneitzlreith" vom Theater für die Jugend gestrickt, die zum Auftakt des fünften Leonberger Sommerfestivals ihre Uraufführung feierte. "Paris – Schneitzlreith" (Ausstattung: Simone Sommer) ist eine Gemeinschaftsprodukt von Mario Eick (Libretto und Regie), Phil...




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