Der Neun-Minuten-Coup

Die Einbrecher im Manchinger Museum agierten gezielt und blitzschnell.

Ganze neun Minuten reichten aus, und es war passiert: Nach dem spektakulären Diebstahl des keltischen Goldschatzes aus dem Kelten-Römer-Museum in Manching (Kreis Pfaffenhofen) deutet vieles darauf hin, dass die Einbrecher vor ihrem Coup die Alarmanlage lahmlegten, indem sie Glasfaserkabel der Telekom in der Marktgemeinde kappten. Die Sicherungsanlagen zeichneten zwar auf, dass sich jemand unbefugt Zutritt verschaffte, doch die Alarmierung ging wegen der unterbrochenen Leitungen ins Leere. Guido Limmer, Vizepräsident beim Landeskriminalamt (LKA) in München, und Nicolas Kaczynski, Chef der Ingolstädter Staatsanwaltschaft, erläuterten am Mittwoch bei einer Pressekonferenz, was über den Fall bekannt ist.


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