Vom Teufel besessen

Der Wiener "Tatort" rückt das alte Thema Exorzismus in den Mittelpunkt. Die bayerischen Bistümer müssen sich mit den

Teufelsaustreibungen auseinandersetzen – denn es gibt Anfragen. Was passiert dann?

Exorzismen liefern immer wieder Stoff für Film und TV. "Der Exorzist" (1973) von William Friedkin ist sicherlich das bekannteste Beispiel. Auch der am Sonntagabend ausgestrahlte "Tatort" aus Wien "Das Tor zur Hölle" griff das Thema auf. Das Mordopfer, ein Prälat, ist im kirchlichen Befreiungsdienst tätig. Er ist Exorzist – Beauftragter für Teufels- und sonstige Dämonenaustreibungen in der Diözese Wien. Das klingt offiziell. Und ist es auch. Denn Papst Franziskus fordert die Bistümer tatsächlich immer wieder auf, solche Experten zu benennen. Nicht nur in Österreich, wie eine Umfrage der Mediengruppe Bayern zeigt.


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