Der vorzeitige Tod der Gletscher

Nicht nur die Menschen, auch die Gletscher schwitzen derzeit mehr als sonst. Was Menschen mit Getränken ausgleichen können, führt bei den Gletschern zwischen Berchtesgaden und Garmisch aber zum Ende ihrer Existenz.

Wo vergangenes Jahr um diese Zeit noch eine weiße Schneeschicht lag, glänzt dieses Jahr blau-grau und von gurgelnden Wasserrinnsalen durchzogen das blanke Eis: Die ohnehin im Sterben liegenden deutschen Gletscher leiden derzeit unter einer Extremschmelze. "2022 wird als ein Rekordjahr eingehen, das ist sicher", betont der Glaziologe Olaf Eisen vom Alfred-Wegener-Institut, dem Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. "Die Frage ist nur: Wie viel schlimmer wird es als im bisherigen Rekordjahr 2003?"


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