SPD will Macht in zwei Landtagen verteidigen

Parallel zur Wahl des neuen Bundestags finden am Sonntag zwei Landtagswahlen statt – in Berlin
und Mecklenburg-
Vorpommern. Als Favoritinnen gehen SPD-Politikerinnen
ins Rennen.

Theoretisch könnte der 26. September ein wahrer Festtag für die deutschen Frauen werden. Denn bei den drei Wahlen an diesem Tag, im Bund sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, könnten mit der Grünen Annalena Baerbock sowie den Sozialdemokratinnen Manuela Schwesig und Franziska Giffey gleich drei Frauen als Siegerinnen und damit erste Anwärter für die jeweiligen Top-Jobs die Wahlkampf-Arena verlassen. Theoretisch. Praktisch allerdings stellt sich die Lage etwas anders dar.
Das gilt vor allem, weil Baerbock inzwischen in den Umfragen deutlich den Anschluss zu ihren beiden männlichen Konkurrenten Olaf Scholz (SPD) und Armin Laschet (CDU) verloren hat. Sie hat damit nur noch geringe Chancen, nach Angela Merkel (CDU) die zweite Kanzlerin der Republik zu werden. Ungleich besser sieht es für Mecklenburg-Vorpommerns amtierende Ministerpräsidentin Manuela Schwesig aus, im Amt zu bleiben und damit auch bundespolitisch ihre Position weiter zu stärken. Ex-Bundesfamilienministerin Franziska Giffey wiederum hat trotz einer chronisch unberechenbaren SPD in der Hauptstadt realistische Chancen, neue Regierende Bürgermeisterin und damit Nachfolgerin ihres Parteifreundes Michael Müller zu werden.


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