Wahlfarce in Weißrussland

"Europas letzter Diktator" strebt nach mehr als 25 Jahren an der Macht eine sechste Amtszeit an. Im Rennen um die Präsidentschaft macht Alexander Lukaschenko eine Frau Konkurrenz. Seinen Gegnern droht er mit einem Blutvergießen.

Leere Worte sind nicht die Sache des Alexander Lukaschenko. Wenn der weißrussische Präsident seine Widersacher warnt, dann ist er auch bereit zu handeln. So war es bislang immer, am dramatischsten im Winter 2010. Damals ließ Lukaschenko, der seit 1994 mit diktatorischer Machtfülle in Minsk regiert, Tausende Demonstranten von Sonderpolizisten niederknüppeln. Mit Ansage. Die Anführer der Opposition saßen danach jahrelang im Gefängnis.


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