Der Staat stemmt sich gegen rechte Gefahr

Der Todesschütze von Hanau war wohl psychisch krank. Für Innenminister Seehofer ist trotzdem klar, dass es ein Terroranschlag war.

Für Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Bedrohung Deutschlands durch rechte Gewalt dramatische Ausmaße erreicht. Er wertet die tödlichen Schüsse des mutmaßlichen Täters, des 43-jährigen Tobias R., im hessischen Hanau als einen "eindeutig rassistisch motivierten Terroranschlag". Dabei waren in der Nacht zum Donnerstag an mehreren Orten neun Menschen mit Migrationshintergrund erschossen worden. Sechs Menschen wurden verletzt. Danach tötete der Sportschütze seine Mutter (72) und sich selbst.


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