Das Ende eines explosiven Experiments

Italiens populistisches Abenteuer ist gescheitert. Premier Giuseppe Conte hat gestern Abend seinen Rücktritt eingereicht. Doch der Lärm aus Rom wird nicht leiser werden. Im Gegenteil. Das Land steckt mitten in der verrücktesten Regierungskrise der Welt.

Nur ein paar Zentimeter trennten die Protagonisten gestern im römischen Senat. Rechts Premier Giuseppe Conte, der am Ende seiner Erklärung seinen Rücktritt ankündigte und später auch vollzog. Nach der Parlamentsaussprache suchte er Staatspräsident Sergio Mattarella auf, der nun die Zügel in der institutionellen Krise in Italien in den Händen hält. Zuvor aber im Senat, saß links von Conte, braun gebrannt von seinen Strandtouren, Innenminister Matteo Salvini. Auch er diesmal im Anzug, brav neben Conte auf der Regierungsbank platznehmend. Als die Lega-Abgeordneten den Innenminister gegen die Ansc...




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