"Die Union scheint sich immer mehr zu besinnen"

Mit dem Wechsel der Parteivorsitzenden von CDU und CSU habe ein Umdenken in der Koalitionsarbeit eingesetzt, sagt SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil nach einem Jahr GroKo.

Mit dem Wechsel der Parteivorsitzenden von CDU und CSU habe ein Umdenken in der Koalitionsarbeit eingesetzt, sagt SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil nach einem Jahr GroKo.

Die Sozialdemokraten hätten im ersten Jahr der schwarz-roten Koalition viel erreicht, betont SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. – dpa
Die Sozialdemokraten hätten im ersten Jahr der schwarz-roten Koalition viel erreicht, betont SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. – dpa

Die schwarz-rote Bundesregierung ist ein Jahr im Amt. Wie fällt Ihre Bilanz der bisherigen Arbeit aus?
Lars Klingbeil: Es war kein einfaches Jahr. Es gab viel Streit, der vor allem von Herrn Seehofer ausgelöst worden ist. Mit dem Wechsel der Parteivorsitzenden bei CDU und CSU hat dann glücklicherweise ein Umdenken stattgefunden. Jetzt scheint sich auch die Union immer mehr auf die im Koalitionsvertrag vereinbarten Dinge zu besinnen. Wir wollen das Alltagsleben der Menschen und ihre soziale Situation verbessern. Da haben wir als SPD vieles im letzten Jahr vorangebracht. Das reicht von der Entlastung der Beschäftigten bei den Krankenkassenbeiträgen, über die Brückenteilzeit bis hin zum sozialen Arbeitsmarkt und der Stabilisierung der Renten. Politisch kann sich das erste Jahr also sehen lassen.


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