Bittgang für die Wiederauferstehung

Hunderte Jahre lang war die Glasmanufaktur in Zwiesel ( Lkr. Regen) Arbeitgeber für eine ganze Region. Doch die traditionellen Glasmacher müssen nun ihren Platz auf dem modernen Arbeitsmarkt suchen. Ein alljährlicher Emmaus-Gang soll ihr Anliegen unterstützen.

Hunderte Jahre lang war die Glasmanufaktur in Zwiesel ( Lkr. Regen) Arbeitgeber für eine ganze Region. Doch die traditionellen Glasmacher müssen nun ihren Platz auf dem modernen Arbeitsmarkt suchen. Ein alljährlicher Emmaus-Gang soll ihr Anliegen unterstützen.

Max von Schnurbein, Inhaber der Kristallglasmanufaktur, steht in der leeren Fertigungshalle von "Theresienthal". Seit 1836 existiert die Kristallglasmanufaktur. Aktuell arbeiten noch 20 Menschen hier. Zu Hochzeiten in den 1980ern waren es 200. − Foto: Hogger
Max von Schnurbein, Inhaber der Kristallglasmanufaktur, steht in der leeren Fertigungshalle von "Theresienthal". Seit 1836 existiert die Kristallglasmanufaktur. Aktuell arbeiten noch 20 Menschen hier. Zu Hochzeiten in den 1980ern waren es 200. − Foto: Hogger

Die Zeit steht still in der Fertigungshalle der Kristallglasmanufaktur "Theresienthal". Wortwörtlich. Auf allen Uhren verharren die Zeiger auf zehn vor zehn. Seit wann das so ist? Unklar. Nur eine Uhr in dem fast fußballfeld-großen Raum funktioniert richtig. Darunter ist ein Schild angebracht: Qualität = Existenz.


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