Diktator sucht Brieffreund

In einer Forschungs- arbeit an der KU Eichstätt hat der Hauzenberger Student Jonas Schützeneder die Strategie des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un analysiert. Seine Erkenntnisse überraschen: Kim scheint mehr Taktiker zu sein als gedacht und sehnt sich in Wahrheit nach internationalen Partnern.

In einer Forschungs- arbeit an der KU Eichstätt hat der Hauzenberger Student Jonas Schützeneder
die Strategie des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un analysiert. Seine Erkenntnisse überraschen: Kim scheint mehr Taktiker zu sein als gedacht
und sehnt sich in Wahrheit nach internationalen Partnern.

Er geht voran: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un marschiert demonstrativ vor den Generälen seiner Armee. KCNA/dpa
Er geht voran: Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un marschiert demonstrativ vor den Generälen seiner Armee. KCNA/dpa

Zuletzt war es fast schon ruhig geworden um den jüngsten Diktator der Welt. Doch am Wochenende demonstrierte er zum 70. Gründungstag der herrschenden Arbeiterpartei mit einer große Waffenschau Nordkoreas Stärke und stichelte gegen den "Imperialstaat" USA. Verglichen damit war kürzlich die Ankündigung von Kim Jong Un, dass sein Land künftig eine eigene Zeitzone erhalten wird, harmlos. Nur wenige Tage später bestätigte Kim aber dann doch wieder einmal seinen Ruf als "Irrer von Pjöngjang". Während Diplomaten aus Nord- und Südkorea ein Krisentreffen vorbereiteten, ließ der Staatschef mitteilen, dass 50 U-Boote in Stellung gebracht werden. Hintergrund: Südkorea nutzte im Grenzgebiet große Lautsprecheranlagen und beschallte damit die Region mit antikommunistischen Inhalten. Zuviel für Kim Kim Jong Un. Einmal mehr zeigte sich "der liebe Führer", wie er in den Staatsmedien bezeichnet wird, von seiner aggressiven Seite. Das ist allerdings nur ein Teil seiner Politik, wie eine ausführliche Analyse zeigt.


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