Reue im Mordprozess um Raserunfall

35-Jähriger hat 2019 in München auf der Flucht vor der Polizei zwei Jugendliche überfahren

München. Im Mordprozess um einen tödlichen Raserunfall in München hat der Angeklagte Reue gezeigt. "Für das, was passiert ist, habe ich keine Worte", hieß es in einer Erklärung, die seine Anwältin zum Prozessbeginn gestern vor dem Landgericht München I im Namen ihres Mandanten verlas. "Schock, Schuldgefühle, Selbstmordgedanken" empfinde er. "Heute kann ich sagen, dass ich die Gefahr vollkommen unterschätzt und mich überschätzt habe." Der heute 35 Jahre alte Deutsche aus dem Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen war am 15. November 2019 um kurz vor Mitternacht auf der Flucht vor einer Polizeikontro...


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