Reform oder Flop?

Die Rechtschreibreform trat vor 20 Jahren in Kraft – Sie brachte einheitliche Regeln, mehr Fehler und Verwirrung

Passau. "Seidt" August 1998 gilt die neue Rechtschreibung. Um es Schülern, Schriftstellern und Sekretären einfacher zu machen, schafft das Bildungsministerium "seid" und "seit" ab. Ab dem neuen Schuljahr heißt es nur noch "seidt", berichtet der MDR in einem Radiobeitrag. Dabei sind die Journalisten einer Spaß-Nachricht auf den Leim gegangen. Die Quelle des MDR: der Postillon, eine Satire-Plattform, die erfundene Beiträge im Nachrichten-Stil veröffentlicht. Dass die Journalisten darauf reingefallen sind, spiegelt die Verwirrung wider, die mit der Rechtschreibreform vor 20 Jahren im August 1998 ...


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