Spurensuche in 7,65 Metern Tiefe

Höhlenarchäologe untersuchte erstmals den Klosterbrunnen – Alter auf rund 400 Jahre geschätzt – Drei Meter hoher Schutt am Boden muss weg

Aldersbach. Schwitzend klettert Bernhard Häck aus dem Brunnenschacht. "Ich muss euch enttäuschen: Der Klosterschatz liegt nicht drin", sagt der Höhlenarchäologe scherzend zu der erwartungsvollen Runde um Bürgermeister Harald Mayrhofer. Dennoch strahlt der Spezialist des Landesamtes für Denkmalpflege nach seiner Rückkehr aus 7,65 Metern Tiefe: "Dieser Brunnen stammt aus dem späten 16. oder dem 17. Jahrhundert. Er ist sehr, sehr sauber und hoch qualitativ gemauert – von oben bis unten." Dann schwärmt Häck dem Bürgermeister, dessen Geschäftsleiter Gust Zitzlsperger und Wolfgang Vierling vo...


Sie wollen einmalig die Ausgabe mit dem Bericht kaufen?
Hier geht es zu der gewünschten Ausgabe im Online-Kiosk.