KOMMENTAR

Tapfer sein und sich helfen lassenFreitagvormittag im Supermarkt. Auf Abstand bedacht huschen die Kunden aneinander vorbei. Darunter mehrere Menschen, die nach Ansicht des Robert-Koch-Instituts jetzt besser nicht hier wären. Draußen packt ein weißhaariger Herr Einkäufe in seinen Kofferraum. Vorsichtige Frage, ob er denn niemanden habe, der ihm in Corona-Zeiten den Gang zum Supermarkt erspare. "Ich bin doch erst 70 und gesund. Da fehlt sich nichts", sagt er. Ja, die Tochter würde gerne für ihn einkaufen, aber: "Das mache ich lieber selber. Und irgendwann muss man ja raus, sonst fällt einem die ...


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