"Wald, Baracken, Straßengewirr"

Ein schnell wachsender Ort braucht dringend Wohnraum – Vorstellung von Architekt Rackl als "utopisch" abgetan

Tranreut. "In seinem Büro in der Steinbaracke A3 am St. Georgsplatz hing das Modell Traunreuts an der Wand. Und als er Traunreut in seinem Kern schon längst geplant hatte, klebte er immer wieder neue, für andere utopische Stadtteile drauf. Befragt, und vor allen Dingen auch belächelt deshalb, sagte er, dies sei die ,Zukunftsmusik’", schreibt Christa Sollacher über die Anfangsjahre als Sekretärin von Josef Rackl. Der Münchner Architekt prägte damals als erster Ortsplaner das Bild jener Gemeinde, die nach dem Krieg aus der Heeresmunitionsanstalt St. Georgen entstand. Bei erstem Besuch all...


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