"Und täglich grüßt das Murmeltier"

Lebenshilfe-Werkstätten kämpfen um freiwillige Mitarbeiter – Pflegeausbildung "nicht attraktiv genug"

Traunreut. An den Wänden hängen große bunte Mandalas. Der beige-farbene Linoleumboden erinnert an den eines Krankenhauses. Im Zentrum des Raums stehen mehrere Tische in einem Kreis angeordnet – auf jedem Tisch ist eine eigene Arbeitsstation aufgebaut. An diesen Stationen arbeiten gerade neun Angestellte der Chiemgau-Lebenshilfe-Werkstätten GmbH. Sie stapeln Spritzen für Silikontuben, packen Metallteile in Plastiktüten und verschweißen sie an einer Maschine. Niemand der Beschäftigten unterhält sich. Die Stille wird lediglich durch vereinzeltes Gemurmel und das Scheppern der Metallteile d...




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