Fünf Stunden Testmarathon

Für die Mitarbeiter von mobilen Pflegediensten hat sich im letzten Jahr einiges geändert: Im Passauer Gespräch erzählt Corinna Hellinger, Pflegedienstleiterin der Caritas-Sozialstation St. Jakob, von ihrem Arbeitsalltag in Pandemie-Zeiten.

Wie stark hat sich Ihre Arbeit im letzten Jahr verändert?
Corinna Hellinger: Sie hat sich natürlich ganz stark verändert. Es ist momentan so, dass wir nur Tag für Tag planen können. Wir müssen außerdem dreimal in der Woche testen. Das ist natürlich ein ganz schöner Arbeitsaufwand, wobei wir dafür jetzt schon drei Mitarbeiter haben, weil wir sonst das tägliche Geschäft gar nicht mehr stemmen könnten. Wenn man in der Früh in die Arbeit kommt, kann es sein, dass jemand anruft, weil die Tagesbetreuung für das Kind ausfällt. Auch die Schulen haben ja noch nicht offen. Es ist auch so, dass Mitarbeiter in Quarantäne geschickt werden. Da muss man halt immer flexibel darauf reagieren. Dadurch, dass die zwei Sozialstationen in Passau und Fürstenzell jetzt zusammengelegt wurden, haben wir einen größeren Personal-Pool, sodass man effektiver darauf reagieren kann.


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