"Corona ist auch ein kulturelles Phänomen"

Prof. Dr. Christoph Barmeyer vom Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation an der Universität Passau beschäftigt sich mit kulturellen Besonderheiten, Unterschieden sowie interkulturellen Beziehungen. Derzeit untersucht er, wie unterschiedlich verschiedene Länder und Kulturen mit der Corona-Krise umgehen.


Herr Professor Barmeyer, was ist Ihre Sichtweise auf die Coronavirus-Krise?
Barmeyer: Aus kultureller Perspektive ist das Coronavirus unglaublich interessant: Das Virus und seine Ausbreitung, vor allem seine Effekte, sind eben nicht nur ein medizinisches oder humanitäres Problem, sondern auch ein kulturelles Phänomen. Schließlich handelt es sich um eine weltweite Krise, die alle Gesellschaften betrifft. Jedoch ist der Umgang mit der Krise von Land zu Land sehr unterschiedlich. Und genau das ist Kultur: Individuen und Gesellschaften finden eigene Lösungen für universelle Probleme. Diese spezifischen Lösungen sehen wir im Moment: Mit welchen Maßnahmen reagieren wir auf die Verbreitung einer Gefahr?


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