Eisiger Nebel an der Donau

Aicha. 15 Minusgrade haben über Nacht den Ufersaum der Donau verändert. Erste über dem Wasser gleitende Eiskristalle versuchen, sich an die in das Flussbett ragenden Buhnen zu klammern. Doch ihre Zerbrechlichkeit lässt sie am rauen Gestein zerschellen. Ohne Mitleid erhebt sich der Bodennebel über dem Eisgestein. Unbeeindruckt sticht er vom Licht der Sonne getragen aus dem Schatten der Nacht heraus. Es scheint gerade so, als würde sein verhaltener Gruß darauf verweisen, dass der Winter endlich angekommen ist, um zu bleiben. Die Natur überlässt ihm bereitwillig ihr Revier. − as/F.: Schweiger


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