Wenn der Horror-Sandmann ein Kindheitstrauma auslöst

"Ich sehe was, was du nicht siehst": Das Oberstufentheater des Gymnasiums Landau interpretiert das düstere Werk von E.T.A. Hoffmann

Landau. "Er will meine Augen!", "Mein Akku ist leer!", "Lass meine Kinder in Ruhe!" – immer schneller und lauter wiederholen die Schauspieler ihre Rufe, die zu einem Chor der Verzweiflung anschwellen. Bis eine Gestalt im schwarzen Umhang, gebeugt wie ein alter Mann und irre grinsend, die Bühne betritt. Mit hysterischer Stimme stellt sie sich vor: "Hallo Kinder, wie schön, dass ihr alle da seid. Ich bin der Sandmann." Der freundliche Kasperl im Puppentheater begrüßt die Kinder auch so. Aus dem Mund der Gestalt, die diabolisch lachend abzieht, ist das eher zum Fürchten. Angst spielt im ne...




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