Schwerstarbeit, Hunger, Tod

Waldlager, Bunkerbogen und Massengrab: Drei Gedenkstätten im Mühldorfer Hart erinnern an die Opfer des Holocausts

Mühldorf. In den Nebelschwaden verliert sich der Waldweg. Auf dem Boden liegt eine dünne Schneeschicht. Ein Spaziergänger geht mit seinem Hund Gassi. Idyllisch. So wirkt der Mühldorfer Hart auf den ersten Blick. Doch der zweite Blick offenbart die dunkle Vergangenheit des Ortes. Mehr als 8300 KZ-Häftlinge wurden hier im Außenlagerkomplex des Konzentrationslagers Dachau ab 1944 zu schwerster körperlicher Arbeit gezwungen. Rund 4000 von ihnen starben aufgrund der menschenverachtenden Lebens- und Arbeitsbedingungen. Diese Menschen und ihr Schicksal werden besonders heute, am internationalen Tag d...


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