"Landratsamtstussi": Eine Beleidigung, die als Satire erlaubt ist

Arzt aus dem Landkreis Regen stand vor Gericht, weil er sich abfällig über eine Mitarbeiterin des Landratsamts Deggendorf geäußert hatte

Deggendorf/Regen. Ist die Bezeichnung "Landratsamtstussi" eine Beleidigung oder durch die Kunst- und Meinungsfreiheit gedeckt? Um diese Frage ging es am Montagmorgen in einem Gerichtsprozess gegen einen Arzt aus dem südlichen Landkreis Regen, der eine Mitarbeiterin des Landratsamts Deggendorf als "Tussi" beschimpft haben soll. Der angeklagte Mediziner verfasst seit eineinhalb Jahren regelmäßig Kolumnen und Texte für das Anzeigenblatt "Schaufenster", das in den Gemeinden Kirchberg, Kirchdorf, Rinchnach und Bischofsmais erscheint. Darin äußert er regelmäßig seine Meinung über diverse Themen, wie...


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