Wenn nichts mehr in die Tüte kommt

In Teil 3 der DZ-Themenwoche "Handicap Corona: Wie behinderte Menschen mit dem Virus leben" kommt Martin Helmhagn zu Wort. Der 45-Jährige arbeitet seit 20 Jahren in den Deggendorfer Werkstätten. Weil er ein Risikopatient ist, hat ihn das Virus ziemlich ausgebremst. Richtig traurig aber stimmt ihn, dass heuer nichts aus dem Herbstfest der Lebenshilfe wurde: "Es gibt nichts Schöneres."

Beim Essen müssen die Kollegen auf Abstand gehen. Der Kickerkasten ist vorerst weg und es gibt auch kein Raucherzimmer mehr. Es sind vor allem die Gelegenheiten, sich auf einen Ratsch zu treffen, die auch in den Deggendorfer Werkstätten der Lebenshilfe schmerzlich vermisst werden. "Da kann man nichts machen", bedauert Martin Helmhagn. Er macht ein zerknirschtes Gesicht: "Die Gesundheit geht vor."


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